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Berliner Skoliosetherapie nach Diefenbach e.V.

Die Skoliose

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Die idiopathische Skoliose entsteht im Kindesalter (ca. 4. bis 11. Lebensjahr).

Sie bewirkt Veränderungen an der Wirbelsäule und am ganzen Körper. Alles wird schief. Wenn man genauer hinsieht, passiert Folgendes: Es beginnt mit einer Strecksteife. Einige Teile der Wirbelsäule können nicht mehr gebeugt werden. Nun kann es zur Seitverbiegung in diesem Wirbelsäulenabschnitt kommen. Die Skoliose heißt idiopathisch, d.h. „eigenes Leiden“, da es keine erkennbare Ursache dafür gibt.

Durch die Seitverbiegung und die Belastung beginnen die betroffenen Wirbel sich zu drehen. Von oben (Scheitel) her betrachtet drehen sie bei einer Seitverbiegung nach rechts immer im Uhrzeigersinn und bei einer Seitverbiegung nach links gegen den Uhrzeigersinn. Mit dem Wachstum verstärkt sich auch die Skoliose.

Nach dem abgeschlossenen Wachstum verändert sie sich nicht mehr nennenswert.

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Tut Ench Amun hatte eine osteopathische Skoliose. 

Das behauptet wenigstens der amerikanische Röntgenarzt Dr. Boyer. Damit war er wohl der erste bekannte Skoliosepatient. Seine Skoliose hat ihre Ursache in schiefem Wachstum einiger Wirbel in der oberen Brustwirbelsäule.

In diesem Fall ist also die Ursache bekannt und an den Knochen zu finden. Deshalb heißt diese Skoliose osteopathische Skoliose vom lateinischen Wort OS = Knochen und dem griechischen <patein> = leiden. Tut Ench Amun war durch die Skoliose so aus dem Lot gebracht, dass er einen Stock benutzen musste, wie es diese Abbildung zeigt. Auf vielen anderen Bildern wird dies verborgen.

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Die Skoliose mit ihren Deformierungen tritt häufiger bei Mädchen auf als bei Jungen.

Wenn eine Skoliose erst einmal in einem Teil der Wirbelsäule begonnen hat, setzt sie sich fort über alle Anteile der Wirbelsäule und auch in den angrenzenden Körperbereichen. Es entstehen Neben- oder Gegenkrümmungen, um die Seitabweichung der Hauptkrümmung (erste Krümmung) zu kompensieren. Und die Deformierung des Brustkorbes beginnt.

Er wird queroval, als würde er von vorn und hinten durch zwei große Platten zusammengedrückt. In vielen Fällen entsteht eine Trichterbrust. Das Brustbein wird zunehmend unbeweglicher, bis es schließlich sogar bei der Einatmung nach innen bewegt wird. Es ist eine sog. paradoxe Bewegung des Brustbeins entstanden. Das Ganze wird als Trichterbrust bezeichnet, da das Brustbein weiter innen steht, als würde es den Boden eines Trichters bilden.

Zusätzlich werden die Rippen durch die Drehung der Wirbel mitgenommen und es bildet sich ein Rippenbuckel hinten auf der konvexen Seite und einer auf der Gegenseite vorn. Die konvexe Seite ist die, zu der die Wirbel von hinten betrachtet ausweichen. Damit nicht genug, entstehen aus der Deformierung von Wirbelsäule und Brustkorb Teufelskreise am Körper, die ihrerseits die Deformierung verstärken. Speziell ausgebildete Therapeuten wissen das und können dies in der Therapie korrigieren.

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Geschichte der Therapie

In Berlin an der Charité entstanden um 19000 die Korrekturübungen nach Gocht Geßner.

Unter Prof. Gocht (1869 – 1938) wurden die Übungen von der Krankengymnastin Frau Geßner entwickelt.

Hilda Mater war Krankengymnastin und erlernte die Übungen bei Frau Geßner an der Charité. Sie brachte sie an die Krankengymnastikschule im Oskar-Helene-Heim, wo sie von 1948 bis 1979 erst als Lehrerin dann als Schulleiterin arbeitete.

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Im Oskar-Helene-Heim an der Clayallee in Berlin wurde unter Maters Leitung ein Skoliosezentrum gegründet.

Neben den Übungen nach Gocht-Geßner wurden die Korrekturübungen nach Dr. von Niederhöffer in das Programm integriert. Im Skoliosezentrum behandelten Schülerinnen der Krankengymnastikschule am Oskar-Helene-Heim nachmittags und abends wöchentlich rund 60 Patienten mit Skoliose.

Die Verantwortung und Leitung oblag der zuständigen Lehrerin der Schule, die auch den Unterricht im Fach Skoliosebehandlung erteilte. Als Mater die Schulleitung übernahm, folgte Heidi Martens als Fachlehrerin und Leitung der Skolioseambulanz im Oskar-Helene-Heim. 1980 übernahm Edeltraud Diefenbach die Leitung der Ambulanz und den Unterricht an der Schule. Im Zuge der Wiedervereinigung wurde die florierende Ambulanz geschlossen, wie einige Zeit später auch das Oskar-Helene-Heim.

Heute stehen dort Wohnhäuser, wo einmal die bedeutende orthopädische Universitätsklinik gestanden hat. Die renommierte Krankengymnastikschule zog um in die Wannseeschule. Die Berliner Skoliosetherapie überlebte nur im Unterricht an der Physiotherapieschule der Wannseeschule.

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Zum Glück für die Therapie behandelte Edeltraud Diefenbach Skoliosepatienten in ihrem eigenen Therapieraum.

Nicht zuletzt durch die engere Zusammenarbeit mit den Patienten kam es zu maßgeblichen neuen Entwicklungen. Es wurden die ersten Korrekturübungen mit Beugung der Wirbelsäule entwickelt, was einer therapeutischen Revolution gleichkam.

Spiraldynamik wurde integriert, die manuelle Therapie stärker einbezogen und Hausübungsprogramme und die Zusammenarbeit mit den Patienten erhielten den ihnen zustehenden hohen Stellenwert in der Therapie. Dadurch wurde die Berliner Skoliosetherapie nach Diefenbach zur derzeit modernsten. Sie unterscheidet sich nicht nur durch die neuen Korrekturübungen von allen anderen Therapien, sondern stellt damit erstmalig den Zusammenhang zwischen der Strecksteife der Wirbelsäule und der Ausprägung der Skoliose in den Fokus der Therapie und auch Untersuchung.

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Veröffentlichungen zur Berliner Skoliosetherapie nach Diefenbach

1. „Physiotherapietechniken von A-Z Hrsg. Barbara Aigner, Claudia KloseThieme November 2017, ISBN: 978-3-13-201551-7 1. Auflage (S. 408 bis 415)
2. „Skoliose – Theorie und Therapie“ ISBN 9783902735447Bacopa-Verlag Österreich 1. Auflage 2015
3. „Neue Perspektiven der Physiotherapie bei Skoliose“Pt-Fachzeitschrift für Physiotherapeuten 8_2011 63. Jahrgang ISSN 1614-0397
4. „Skoliose-Behandlung“Pt Fachzeitschrift für Physiotherapeuten 10_2010 62. Jahrgang ISSN 1614-0397
5. „Übungen zur klassischen Skoliosebehandlung“IFK-Fachzeitschrift September 2010 Heft 5 28. Jahrgang
6. „Möglichkeiten und Grenzen der korsettbegleitenden Physiotherapie bei Skoliose“Pt Fachzeitschrift für Physiotherapeuten 9_2010 62. Jahrgang ISSN 1614-0397
7. „Tratamiento de la escoliosis“ ISBN 84-8019-824-9Verlag Urban & Fischer / Elsevier spanische Auflage 2005
8. „Skoliosebehandlung“ ISBN 3-437-45086-7Verlag Urban & Fischer 2. Auflage 1999

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Das Besondere an der Berliner Skoliosetherapie

Der Verein

Nach 40 Jahren Tätigkeit im Spezialgebiet Skoliosebehandlung als Physiotherapeutin und als Lehrerin an der Physiotherapieschule, gab ich die Lehrtätigkeit auf. Erst da fiel uns auf, dass die Therapie in Vergessenheit geraten würde.

In Gesprächen mit Freunden und Kollegen entstand die Idee, durch einen Verein die Therapie auch über meine Lebensspanne hinaus zu erhalten, an Kollegen weiterzugeben und früher oder später wieder in einem Berliner Skoliosezentrum zu verorten. So kam es zur Gründung des Vereins.

Ziele des Vereins

Erhalt der Berliner Skoliosetherapie nach Diefenbach durch Information und Öffentlichkeitsarbeit, Fortbildung und Beratung

Weiterentwicklung der Therapie z.B. durch Unterstützung von Studien und Förderung von Innovationen (z.B. Messgeräte)

Verortung der Therapie: Initiation und Unterstützung eines Berliner Skoliosezentrums und Fortbildungen in Berliner Physiotherapiepraxen
  
Anerkennung der Therapie: Eintreten für eine bessere Honorierung für die Skoliose-Therapie
  
Information über die Therapie: für Ärzte, Therapeuten, Patienten und Interessierte

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Sitz

Am 16.11.2016 wurde der Verein Berliner Skoliosetherapie nach Diefenbach e.V. gegründet. 

Sein Sitz ist in 12159 Berlin-Friedenau, Hauptstrasse 74 

Gründungsmitglieder: Hinten v.l.n.r: A.Diefenbach, Dr. M.Joepgen-Riecke, Ph. Uhlig, M.Greffin, L.Korte Vorn v.l.n.r.: Dr.U.Feilke, E.Diefenbach, M.Weiß, L.Weiß 



Der Verein ist als gemeinnützig anerkannt.

Mitglied und Spenden

Jeder ist als Mitglied willkommen, der unsere Ziele unterstützen möchte, egal ob Arzt, TherapeutIn, PatientIn oder Interessierter Laie. Das Einrichten von Informationsständen oder Informationsfilme nebst Internetauftritt sind kostspielig, deshalb freuen wir uns auch über jede Spende.

Spendenkonto: IBAN: DE52 1005 0000 0190 6150 79

Kontakt: berliner-skoliosetherapie@gmx.de

Mitgliedsantrag PDF zum Download
Satzung als PDF zum Download

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Termine 

Vorzugsweise für Mitglieder, auch für interessierte Therapeuten!

Skoliose-Therapie
Diefenbach


1. Hilfe bei Skoliose

Jeweils Freitag - 14:00 bis 17:00 am

23.2.18
23.3.18
20.4.18
20.7.18
21.9.18
23.11.18.

Physio Deutschland
Landesverband
Nord-Ost 


1. Hilfe bei Skoliose (Dauer ca. 3h)

Jeweils Freitag - 14:00 bis 17:00 am

Mittwoch, 31.1.18
Donnerstag, 28.5.18

Skoliose-Therapie Diefenbach

Spendenkonto: 
IBAN: DE52 1005 0000 0190 6150 79

KONTAKT

Edeltraud Diefenbach
+49 (0)30-852 13 79
ediefenbach@gmx.de
12159 Berlin

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